vendredi 28 décembre 2012

In Karl Neuhaus’ Eispalästen


In einem Märchenwäldchen zwischen Plaffeien und Schwarzee versteckt sich eine glitzernde und funkelnde Welt aus Eis: Die Eispaläste des 75-jährigen Karl Neuhaus. Mit viel Herzblut lässt er seine Eislandschaft seit nunmehr 27 Jahren jeden Winter erneut zum Leben erwachen.
Alles fing mit einem Bubentraum an: Karl Neuhaus spazierte durch den Plaffeienwald und entdeckte dabei, wie Mutter Natur eine märchenhafte Eislandschaft in den Bach gezaubert hatte. Dieses Bild liess ihn von da an nicht mehr los; unbedingt wollte er sich auch eine solche Landschaft bauen. Seinen ersten Sprinkler bastelte er aus einem Gartenschlauch mit zwei Löchlein, deren Wasserstrahlen sich berührten und so das Wasser verteilten. Nach einigen Tüfteleien entstand durch einen witzigen Zufall eine Märchenwelt für die Öffentlichkeit: Mitten im Wald baute sich Neuhaus einen elf Meter hohen Turm, sagte aber niemandem etwas davon. Eines Tages entdeckte er in der lokalen Zeitung ein Bild einer Eisfigur. Zuerst dacht er, jemand mache dasselbe wie er, doch er merkte dann gleich, dass es sich dabei um seine eigene Figur handelte. Von da an kamen die ersten Leute zur Besichtigung seiner heute bis über die Landesgrenzen hinaus bekannten Eispaläste.

Herzerwärmende Märchenwelt
Nach einem Skitag im Schwarzsee ist ein Halt bei den Eispalästen ein Muss. Die Wunderwerke aus Eis und Licht glitzern und funkeln nachts wunderschön und überraschen mit Neuhausunvergleichlichen Liebe zum Detail. Mit Fantasie, Wassersprinklern, Holz- und Metallbauten lässt er in der winterlichen Kälte seine Eispaläste zu einem herzerwärmenden Traum verschmelzen. Was Karl Neuhaus hier jeden Winter von neuem schafft, ist Abenteuerpark und chaotisches Atelier zugleich.
Gleich beim Eingang begrüsst eine Pinguinkolonie die Besucher. Die Vögel sitzen auf einem von Eiszapfen umgeben Schneehügel. Auf einem Rundgang durch den frostig-farbigen Kosmos von Neuhaus begegnet man ausserdem einem kitschigen Plüsch-Papagei, leuchtenden Tintenfischen, Hunden, Seeräubern, Fischen und zahlreichen anderen Fabelwesen aus Holz, Plüsch und Plastik. Umgedrehte Sonnenschirme werden - mit Wasser bespritzt - zu übergrossen Eisblumen, Treibhäuser zu Iglus, Wäscheständer aus dem Altmetall zu riesigen eisigen Wunderkerzen. Tiefer im Wald warten dann die wahren Stars – die Paläste aus Eis. Besonders stolz ist Neuhaus auf den grössten Eispalast, der je nach Kälte bis zu 15 Meter in den Himmel ragt. Er ist sowohl durch einen Tunnel als auch über einen Hochweg begehbar. Die imposanten Spitzen und der beleuchtete Torbogen sind schon von weither sichtbar.

Nach dem Rundgang in der klirrenden Kälte ist man froh, sich in der Buvette mit Kaffee und Tee aufwärmen zu können. Für Grillfans gibt es sogar Cervelats zu kaufen, die man gleich an einer der zwei Grillstellen übers romantisch knisternde Feuer halten darf. Karl Neuhaus‘ farbenfrohe und herzerwärmende Kunst ist eine wahre Inspiration in den grauen und kalten Wintertagen.
Touristische Informationen:

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