lundi 27 juillet 2009

Auf dem Jakobsweg / ViaJacobi

Pilgern scheint ja im Trend zu liegen... Und das nicht erst, seitdem sich verschiedene bekannte Persönlichkeiten medienwirksam zu Fuss auf den Weg gemacht haben.

Also habe auch ich beschlossen, gemeinsam mit ein paar Freunden ein wenig „Pilgerluft“ zu schnuppern. Wir fangen klein an und wandern entlang der Etappe 13 der Via Jacobi von Schwarzenburg nach Fribourg. Die Strecke ist 20 km lang und unser Einstieg ins Pilgern wird ca. 5h20 dauern. Dabei sollen 440 Höhenmeter überwunden werden.

Eigentlich geht es ja stets ein wenig bergab, was ganz angenehm ist. Sowieso fühlt sich das „Pilgern light“ toll an – und unterwegs lässt es sich gut über Gott und die Welt nachdenken und dabei die Ruhe und die Natur geniessen… wenn wir nicht gerade am Plaudern und Lachen sind.


Start der Wanderung ist Schwarzenburg, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Von dort geht’s es durch den Sensegraben und über die Sodbachbrücke, wo man die Grenze zum Kanton Freiburg überschreitet. Weiter wandern wir nach Heitenried mit seiner sehenswerten Kirche. Wenige Kilometer später erreichen wir St. Antoni, wo wir auch zu Mittag essen. Frisch gestärkt nehmen wir den Weg nach Tafers unter die Wanderschuhe. Besonders sehenswert ist dort die Jakobskapelle: auf deren Aussenfresko kann man die Darstellung des Hühnerwunders bewundern. Neugierig geworden, was es damit auf sich hat? Sie wissen jetzt ja wo es sich befindet!



Der letzte Wegabschnitt führt uns in die Kantonshauptstadt Freiburg. Über selbst für uns als (vermeintlich) Ortskundige spannende und fast unbekannte Wege gelangen wir in die Altstadt, wo wir uns als erstes eine Erfrischung auf einer der zahlreichen Terrassen gönnen.

Eine schönen Erfahrung, darin sind wir uns alle einig!

Wussten Sie übrigens, dass in Spanien und Frankreich die Urkunde „Compostela“ zunehmend in Bewerbungsunterlagen verwendet wird? Die Bewerber wollen damit zeigen, dass sie über eine Fachkompetenz hinaus auch in sozialem und spirituellem Verhalten eingeübt sind. Das wäre vielleicht auch eine Idee für uns Schweizer?

Sabine Moser

Weitere Informationen:

www.fribourgregion.ch

www.schweizmobil.ch

www.viajacobi.ch

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